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Hochzeitsbräuche

Hier habe ich einmal eine Liste der gängigsten Hochzeitsbräuche zusammengestelt.

Das Herzbettlaken

Meist wird das Brautpaar nach der Trauung, bevor es in die Location zum Feiern geht, mit einem Bettlaken überrascht. Auf dem Laken ist ein großes rotes Herz aufgemalt oder gedruckt. Das Brautpaar bekommt nun jeweils eine kleine Schere und muss nun das Herz von unten nach oben, einer nach rechts, der andere nach links ausschneiden. Der Brauch sagt: Wer von den beiden zuerst die Hälfte erreicht hat, hat in der Ehe das Sagen. Des weiteren trägt der Bräutigam danach seine Braut durch das ausgeschnittene Herz hindurch, was weiteres Eheglück bringen soll.

Reis werfen

Der Reis wird meist nach der Trauung vor der Kirche oder Standesamt über das Brautpaar geworfen. Es soll noch einmals böse Geister besänftigen, Kindersegen, Glück und Reichtum bringen.

Achtung: Reiswerfen ist nicht überall erlaubt

Brautstrauß werfen

Ab ca 22.00 Uhr, wenn der Hochzeitstag sich dem Ende neigt, wird es Zeit für das Brautstraußwerfen. Dabei werden alle noch unvermählten Frauen aufgefordert, sich auf der Tanzfläche zu versammeln. Die Braut steht etwas entfernt mit dem Rücken zu ihnen. Auf "3" wirft die Braut ihren Brautstrauß über sich. Nach dem Brauch zufolge wird diejenige, die den Strauß fängt, als nächstes heiraten.
Eine besondere Variation ist es, wenn der Braut die Augen verbunden werden und die unvermählten Frauen sich auf der Tanzfläche bei einem schönen Walzer um die Braut drehen. Irgendwann wirft die Braut ihren Strauß nach oben.
Viele Bräute möchten aber Ihren Brautstrauß gern behalten, deshalb gibt es dann meist einen zweiten etwas kleineren zum Werfen.

Strumpfband werfen

Genau wie das Brautstraußwerfen hierzulande ist in England das Strumpfbandwerfen weit verbreitet. Dabei ist das Ritual so, dass der Bräutigam bei sanfter Musik seiner Braut das Kleid Stück für Stück höher schiebt um an das Strumpfband zu kommen. Wenn er es hat, müssen sich alle noch unvermählten Männer auf der Tanzfläche einfinden. Der Bräutigam steht etwas entfernt mit den Rücken zu ihnen und auf "3" wirft er es über sich. Auch hier sagt der Brauch: Wer das Strumpfband fängt, wird als nächstes heiraten.

ein weißer Brautschleier

Der weiße Brautschleier steht für eine reine jungfräuliche Braut.
Um Mitternacht wird er beim Schleiertanz abgenommen und erst dann ist sie eine richtige Ehefrau.

Die Brautjungfern

Die Brautjungfern sind jungfräuliche Mädchen und meist Freundinnen der Braut. Das wichtigste ist aber, dass sie Kleider anhaben, die dem Brautkleid sehr ähnlich sind.
Sie sollen die bösen Geister irritieren und der Braut fern halten.

Anschneiden der Hochzeitstorte

Ein sehr wichtiges Ritual ist das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte. Dabei wird mit einem Messer, was beide gemeinsam in der Hand halten, die Hochzeitstorte angeschnitten. Männer aufgepasst: Wer hier die Hand oben hat, hat in der Ehe das Sagen.

Baumstamm sägen

Ganz traditionell ist das Baumstammsägen. Dabei wird dem Brautpaar ein Sägebock mit einem Stamm in den Weg gestellt. Hier dürfen sie zeigen wie gut das Zusammenspiel in der zukünftigen Ehe ist. Sie bekommen eine Bogensäge in die Hand, denn sie sägt nur wenn beide abwechselnd an beiden Seiten ziehen.


Dosen am Hochzeitsauto

Die leeren Blechdosen am Brautauto sind während der Fahrt so laut und scheppern, dass sie die bösen Geister aus der Ehe vertreiben sollen. Alternativ wird meist bei Kolonnenfahrten vom Standesamt oder Kirche zur Location gehupt.

Altes, Geliehenes, Neues, Blaues

Nach einem Brauch aus England sollte eine Braut unbedingt 4 Dinge bei sich haben.
Etwas Altes: Was für den Lebensabschnitt "ledige Frau" steht
Etwas Geliehenes: Als Zeichen der Freundschaft
Etwas Neues: Als Zukunftssymbol
Etwas Blaues: Für die ewige Treue

Der Polterabend

Der Polterabend findet meist eine Woche bzw. kurz vor der eigentlichen Hochzeit statt. Gefeiert wird mit Freunden und er ist lockerer gehalten als die Hochzeit. Es wird von Gästen mitgebrachtes Porzellan zerschmissen was wiederum die bösen Geister aus der zukünftigen Ehe vertreiben soll. Auf keinen Fall sollte sich darunter Glas befinden, denn das bringt Unglück. Je nachdem was für Freunde mit dabei sind, haben sich da schon ganze Streiche eingebürgert. Von LKW-Ladungen Kloschüsseln bis Klopapierrollen über Bäume oder Abermillionen von Kronkorken teils über Wiesen verstreut.

5 gezuckerte Mandeln

Ein schöner Brauch aus Italien und Frankreich ist es zu besonderen Festen den Gästen 5 gezuckerte Mandeln zu schenken. Denn das Leben kann Bitter sein oder auch süß, so wie die Mandeln. Dabei bedeuten die 5 Mandel Gesundheit, Wohlstand, Glück, Fruchtbarkeit und ein langes Leben. Auch gibt es dafür schöne Sprüche, einer davon lautet:

"Für Euch, liebe Gäste, als kleiner Gruß,
sind diese fünf Mandeln mit süßem Guss.
Süss und bitter, so wie das Leben kann sein,
nehmt diese Bonboniere als Geschenk heut mit heim.
Sie stehen für Glück, Liebe, reichen Kindersegen,
Gesundheit und Erfolg auf all euern Wegen."

Brautschuh Versteigerung

Ein weiterer schöner Brauch ist die Brautschuhversteigerung, um dem Brautpaar noch ein paar extra Groschen zukommen zu lassen. Dabei wird der Braut der Schuh geklaut, meistens von Kindern, die unter den Tisch krabbeln. Dieser Schuh wird dann versteigert. Es gibt dann verschiedene Versteigerungsarten. Eine davon ist: Es wird zwar immer höher geboten, aber es kommt immer nur der Differenzbetrag vom letzten Gebot in den Schuh. Der letzte Bieter sollte aber dann der Bräutigam sein, der den Schuh seiner Braut wiedergeben kann.

Das Brautpaar soll sich Küssen

In Russland ist es üblich wärend der ganzen Feier immer wieder "Gorka" zu rufen. Denn Gorka bedeutet bitter wie Wodka und sollte mit einem Kuss des Brautpaares versüßt werden. In einigen Teilen Deutschland hat sich etwas ähnliches eingebürgert. Es kommt vor, dass die Hochzeitsgesellschaft mit den Löffeln auf den Tisch klopft, daraufhin muss sich das Brautpaar sofort küssen.

über die Türschwelle tragen

Warum sollte der Bräutigam seine Angetraute über die Türschwelle tragen? Ganz einfach, denn unter der Türschwelle leben ebenfalls böse Geister. Die Braut darf diese keinesfalls berühren.

zunehmender Mond

Damit das Glück in der Ehe zunimmt, auf jeden Fall bei zunehmendem Mond heiraten. Übrigens der zunehmende Mond beschert auch den gewünschten Nachwuchs.

Vormittags das JA-Wort geben

Vormittags steht die Sonne noch etwas tiefer. Ist die Trauung vormittags, steigt das Glück mit der Sonne noch weiter auf.

Regen am Hochzeitstag

Da gibt es ein schönes Sprichwort:
"Wenn es regnet am Altar, bringt es Glück für viele Jahr"

Falls dann doch die Sonne scheint, dann drehen Sie den Spruch doch einfach um:

Gut, dass die Sonne am Himmel winkt, denn Regen nur Armut und Tränen bringt. :)